Die geschenkte Zeit - eine Geschichte über das Leben

Wie gehen wir eigentlich in unserer Gesellschaft mit dem Prozess des Sterbens um? Dem entstehenden und jungen Leben widmen wir Aufmerksamkeit und Zuwendung. Es ist schön, einen Menschen aufwachsen zu sehen. Wie wichtig eine behütete und umsorgte letzte Lebensphase ist, ist uns oft weniger bewusst. In der öffentlichen Diskussion wird das Sterben meist auf den pflegerischen, monetären Aspekt reduziert - oder auf die aktive Sterbehilfe. 

 

Dabei gibt es eine große Anzahl Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, um Sterbenden und deren Angehörigen in einer Lebenssituation Unterstützung, Entlastung und Zuwendung zu geben, in der es keine Hoffnung mehr gibt. Diese gemeinsame Zeit empfinden alle Beteiligten oft als ein Geschenk. Geht es doch um den Augenblick, um Menschlichkeit, um das Leben...

 

In dem Projekt "Die geschenkte Zeit - eine Geschichte über das Leben" begleitete ich über ein Jahr ehrenamtliche Sterbebegleiter in Berlin. Hier zeige ich stellvertretend die Geschichte von Thomas Ackerschewski, der eine Skatrunde für Fredi Rennewald gründete...